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Sri Lankas Hauptstadt Colombo kann als Wirtschaftsmetropole
zwar nicht annähernd mit Hongkong, Singapur oder Tokio mithalten.
Dennoch finden auch hier Tagungen verschiedener im Land ansässiger
Unternehmen zu diversen inländischen oder international interessanten
Fragestellungen statt. Um solcherlei Veranstaltungen einen entsprechend
ihrer Wichtigkeit angemessenen Rahmen zu ermöglichen werden sie in
mit allem erdenklichen Komfort ausgestatteten Tagungshotels
abgehalten. Diese Hotels gehören meist zu den führenden Hotelketten
weltweit und können ihren Gästen darum all jene Annehmlichkeiten
bieten, die diese von einer guten, international für seine hohen
Standards
bekannten Unterkunft erwarten.
Im Vergleich zu anderen asiatischen Hauptstädten wirkt Colombo eher
wie eine Kleinstadt, hat jedoch mittlerweile auch gut 2 Millionen Einwohner.
Trotzdem ist die Stadt noch recht übersichtlich und man kann sich
mit Taxi, Bus oder auch teilweise zu Fuß ganz gut zurechtfinden.
Im Zentrum und im Stadtteil "Fort" liegen der Hauptbahnhof und der zentrale
Busbahnhof. Die meisten Reisenden werden Colombo als Durchgangsstation
nutzen und ein längerer Aufenthalt lohnt auch nur, wenn man wichtige
Sachen zu erledigen hat oder man mal wieder richtigen Trubel erleben möchte.
Am interessantesten ist dann auch der Stadtteil Fort, der auch
das ursprüngliche Kernstück Colombos bildete. Leider
sind nur sehr wenige Kolonialbauten noch stehen geblieben, jedoch bieten
viele Restaurants, Geschäfte und etwas weiter südlich eine ganz
ansehnliche Uferpromenade mit abendlichen Essständen ein wenig
Abwechslung. In Fort sind auch alle großen Banken, Airlines,
Hotels und das Immigration-Office (für Visumsverlängerung)
zu finden. Östlich an Fort schließt das Basarviertel "Pettah"
an mit tausenden von kleinen Geschäften und Marktständen wo
es einfach alles zu kaufen gibt. In den letzten Jahren sind in Colombo
einige Hochhäuser aus dem Boden gestampft worden, so daß sich
die Skyline schon recht modern ausmacht. Unter anderem wurde auch
das "World Trade Center" errichtet, auf das im Jahre 1997 ein Bombenanschlag
verübt wurde, wobei jedoch im Gegensatz zu seinem Namensgeber in
den USA nur die Front teilweise zerstört wurde. Bis vor kurzem wurde
von längeren Aufenthalten in Colombo aus Sicherheitsgründen
grundsätzlich abgeraten und an jeder Ecke waren Militärsoldaten
postiert. Seit dem Ende des Bürgerkrieges hat es zwar keine weiteren
Anschläge gegeben, Polizei und Militär sind jedoch immer noch
an jeder Strassenkreuzung präsent und ganz besonders in der Nähe
des Päsidentenpalastes müssen auch Touristen Leibesvisitationen
und Taschenkontrollen erdulden. Weiter gibt es natürlich eine ganze
Menge Tempel, Moscheen und Kirchen zu sehen sowie etwa 10km südlich
im Stadtteil Dehiwala Sri Lankas einzigen Zoo, der zwar nicht mit
unseren westeuropäischen Zoos mithalten kann, jedoch für asiatische
Verhältnisse den Tieren eine ganze Menge Platz bietet und eine schöne
Elefantenshow zeigt (täglich 17 Uhr). Viele Durchreisende werden
nur den Bahnhof Colombo-Fort zu sehen bekommen, der jedoch eigentlich
im südlichen Teil des Stadtteils Pettah liegt. Er ist zwar auch nicht
übermäßig groß, jedoch morgens und ab 17 Uhr oft
sehr voll mit Pendlern, die in die umliegenden Vororte wollen. Karten
kauft man an Schaltern, die je nach Fahrziel und gewünschter Klasse
beschildert sind. Die Schalter der 2.Klasse, die nur wenig teurer als
die 3. ist, sind selten umlagert, hier kommt man meist schnell dran. Die
Abfahrtszeiten sind auf großen Tafeln oder Monitoren angegeben,
es gibt auch Info-Schalter, eine Gepäckaufbewahrung, Warteräume,
Toiletten und zwei einfache Restaurants (mit einheimischen Speisen). Vor
dem Bahnhof gibt es natürlich jede Menge Taxis und Tuk-Tuks, die
zu recht annehmbaren Preisen ihre Dienste anbieten (zum Flughafen z.B.
ca. 800.1000 Rupies). Hier halten auch fast alle Busse in Richtung Süden.
Geht man über die Fußgängerbrücke auf die andere
Strassenseite kommt man zur Bushaltestelle für alle Busse Richtung
Norden (zum Flughafen Bus Nr.187). Der eigentliche Busbahnhof liegt
vom Bahnhof aus ca. 500m Richtung Osten. Dort fahren an unterschiedlichen
Stellen jede Menge Stadt- und Expressbusse in jeden Winkel des Landes
ab. Hier besteht natürlich auch am ehesten die Möglichkeit einen
Sitzplatz zu ergattern. Haben die Busse den Busbahnhof erstmal verlassen,
sind sie meistens auch schon gut belegt. Die Küstenstrasse A-2 Richtung
Süden führt noch etliche endlos erscheinende Kilometer durch
Colombos Vororte, die jedoch nur anhand der Namen voneinander unterschieden
werden können, im Grunde ist es eine durchgehende Bebauung beiderseits
dieser Strasse und leider muß auch der ganze Verkehr hier durch,
eine Umgehung gibt es nicht. Viel schöner, ja fast traumhaft schön
ist die Bahntrasse Richtung Süden, die über weiter Strecken
unmittelbar am Meer entlang führt.
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