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Sri
Lanka - Reisen ... Adams Peak
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Eine Besteigung des Adams Peak ist ein lohnenswertes Erlebnis, wenn nicht gerade Vollmond oder Wochenende ist, dann kann es wegen der Menschenmassen, die das gleiche vorhaben sehr anstrengend werden. Auf dem Gipfel des 2243 Meter hohen Berges soll der Fußabdruck Buddhas (bzw. Shivas oder Adams, je nach Glaubensrichtung) im Stein verewigt sein. Auf jeden Fall zieht es Jahr für Jahr abertausende Pilger auf den Gipfel. Bereits vor langer Zeit wurden Stufen in den Fels gehauen und inzwischen ist die gesamte Aufstiegstrecke nachts beleuchtet und wird (leider) auch mit Musik aus Trichterlautsprechern beschallt. Ein tolles Erlebnis ist der Sonnenaufgang auf dem Gipfel, wobei der Berg oft einen pyramidenförmigen Schatten in den Nebel wirft. Der Aufstieg dauert etwa 3-4 Stunden ab dem nächstgelegen Ort Dalhousie. Es gibt hier nur sehr wenige Übernachtungsmöglichkeiten, also empfiehlt sich die Anreise so zu timen, daß man gegen 1 Uhr nachts in Dalhousie ankommt (z.B. von Hatten mit dem Taxi). Bei unserer ersten Besteigung war gerade Vollmond, daher taten wir das, wovor in jedem Reiseführer abgeraten wird: Wir begannen am Morgen den Aufstieg, als gerade die letzten Pilger vom Berg herunterkamen. Sicher ist es am Tag etwas anstrengender und auch haben wir keinen Sonnenaufgang erlebt, aber der Ausblick während des Aufstiegs, die abgeschaltete Beschallung und der menschenleere Gipfel machten einiges wieder wett. Unterwegs gab es jede Menge kalte Bäche zum Erfrischen und die Gipfelwächter luden uns zum Kaffee ein. Beeindruckend die Träger, die uns mit Colakisten und Reissäcken auf dem Kopf unterwegs überholten. Proviant und Getränke gibt es übrigens auf der ganzen Strecke am Wegesrand zu kaufen. Ein weiterer Weg ist es aus Richtung Ratnapura. Vom letzten Ort Carney sind es ca. 11km über steiles, recht anstrengendes Terrain. |
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![]() Das Allerheiligste |
![]() Träger überholen uns unterwegs |
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